Herzlich willkommen beim Fischhandel Walter Geiger aus 88682 Salem

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Der Barsch auch unter den Namen Egli geläufig.       

Der Flussbarsch ist in fast ganz Europa weit verbreitet und häufig. Sein Rumpf ist ziemlich hoch, die Höhe der Rückenwölbung schwankt allerdings stark mit den wechselnden Lebensbedingungen. Am keilförmigen Kopf mit dem endständigen, gut bezahnten Maul befinden sich große Augen, die beiden Rückenflossen sind deutlich voneinander getrennt. Auf der ersten von ihnen, die ausschließlich stachelartige, unverzweigte Hartstrahlen aufweist, ist hinten ein charakteristischer schwarzer Fleck zu sehen. Der Körper ist graugrün bis gelbgrün gefärbt, der Rücken ist dunkler, an den Seiten sind 5-9 schwarze Querbinden, der Bauch ist heller gefärbt. Brust-, Bauch-, After- und Schwanzflosse sind orangegelb bis rot. Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fließenden und stehenden Gewässern vor, und zwar in stilleren Tümpeln ebenso wie in den Oberläufen von Bächen und Flüssen oder in Teichen und Stauseen. Sie bevorzugen Stellen mit üppiger Vegetation, mit versunkenen Bäumen und Unterwasserwurzeln, denn ihre gestreifte Färbung passt sich an solche Licht und Schattenbedingungen an. Zur Laichzeit im Frühjahr, meist von April bis Mai, versammeln sie sich zu größeren Schwärmen.

Größe: 30 cm, einzeln bis 40 cm, max. 50 cm
Gewicht: 300-500 g, selten 1-2 kg, max. 4-5 kg
Fruchtbarkeit: 80 000-250 000 Eier je Kilo Gewicht des Weibchens
Verbreitung: in Europa außer Schottland, Norwegen und den südeuropäischen Halbinseln. In Sibirien bis zur Kolyma. Der Laich wird in Streifen auf lebende und tote Vegetation oder auf Steine abgelegt, in denen die Eier in einer Gallertmasse gebettet und so vor Fressfeinden geschützt sind.
Häufige Bestandteile der Nahrung sind Krustentiere und Fischlaich , Kleinfische  und Insektennymphen.

Flussbarsch

Perca fluviatilis

Der Flussbarsch besitzt einen hohen und seitlich abgeflachten Körper, wobei die älteren Barsche durch ihre abgeflachte Rückenpartie auffallen. Am Abschluss der Kiemendeckel befindet sich ein markanter Stachel. Die Schuppen sind fest in der Haut verwachsen. Die Färbung des Körpers verläuft zum Bauch hin heller, der Rücken ist oft gräulich oder gar dunkelgrün, wobei sich von den Rückenflossen her dunkle zackige Streifen abzeichnen. Wie bei allen Fischarten ist auch beim Barsch die Färbung vom Milieu abhängig und kann nicht genau festgelegt werden, jedoch ist er mit Hilfe seiner Zickzackstreifen recht gut erkennbar. Je nach Gewässerart kann der europäische Barsch bis zu 50 cm Länge und 2 kg Gewicht erlangen.

Der Barsch ist beinahe in ganz Europa auffindbar und variiert in seinen Unterarten durch die vielen verschiedenen Süßgewässer hindurch. Er lebt nicht in Westskandinavien, Schottland, auf der Pyrenäenhalbinsel, in Italien und auf der westlichen Balkanhalbinsel.

Die Laichzeit der Barsche liegt in den Monaten April und Mai, manchmal sogar im Juni. Die Laichstränge erreichen bis zu 2 m Länge und 2 cm Breite. Meistens werden diese nachts auf Steinen und Wasserpflanzen im Flachwasser von Weibchen abgelegt. Die jungen Barsche schlüpfen aus den Eier meist nach 2 Wochen und schweben im Wasser, während sie von einem großen Dottersack die nötigen Nährstoffe erhalten. Nachdem sie diesen aufgebraucht haben, ernähren sie sich von Plankton und von der Brut anderer Fische. Die Jungtiere sind oft zu großen Schwärmen versammelt und treiben sich in Gruppenarbeit gegenseitig die Beute zu. Während sich diese am liebsten im flachen Wasser aufhalten, bevorzugen die älteren Fische eher tiefe und ruhigere Gewässer, wo sie als Einzelgänger leben.

Der Barsch wird in seinen wichtigeren Vorkommensgebieten mit Schleppnetzen und Reusen gefangen oder in Stauseen und Seen von Einheimischen geangelt.